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    Verweildauer und Blickrichtung in Apotheken: Haben die Kunden die Vitamine überhaupt gesehen?

    Verweildauer und Blickrichtung in Apotheken: Haben die Kunden die Vitamine überhaupt gesehen?

    Eine Apotheke platziert ein Premium-Vitamin-Display an ihrer meistfrequentierten Route und geht davon aus, dass Tausende Kunden es gesehen haben. Die Frequenzdaten stimmen zu: 20.000 Menschen sind im letzten Monat daran vorbeigegangen. Aber was, wenn die meisten dabei in die andere Richtung geschaut haben – zur Warteschlange, zum Apotheker, aufs Handy? Frequenz allein würde den Standort als Erfolg werten. Verhaltensanalyse erzählt eine andere Geschichte. In der Nähe eines Produkts zu sein ist nicht dasselbe, wie es zu sehen – und in einer Apotheke ist dieser Unterschied bares Geld wert.

    Die Wartezeit, die niemand nutzt

    Apotheken haben etwas, wofür die meisten Händler bezahlen würden: gebundene Wartezeit. US-Messungen für Instore-Medien schätzen die durchschnittliche Verweildauer in Apotheken auf rund 19 Minuten, während Kunden auf ihr Rezept warten. Das sind 19 Minuten, in denen ein gesundheitsbewusster Kunde stillsteht, sich umschaut und offen für Anregungen ist. Zonenbasierte Verweildaueranalyse zeigt, wo diese Zeit tatsächlich verbracht wird. Stehen wartende Kunden vor den Nahrungsergänzungsmitteln oder starren sie auf eine leere Wand neben der Theke? Die Antwort entscheidet, wo Ihre margenstärksten Kategorien stehen sollten.

    Verweildauer zeigt Interesse – und die Art des Problems

    Besucherzählung sagt, wie viele gekommen sind. Verweildauer beginnt zu sagen, was sie interessiert hat. Gehen 1.000 Kunden am Hautpflegebereich vorbei und nur 40 bleiben stehen, hat die Apotheke ein Sichtbarkeitsproblem – Platzierung, Beleuchtung, Beschilderung. Bleiben 400 stehen, verbringen echte Zeit dort, aber nur wenige kaufen, liegt ein völlig anderes Problem vor – Sortiment, Preis, Produktinformation oder fehlende Ansprache durch das Personal. Die Lösungen sind gegensätzlich, und Kassendaten allein können nicht sagen, welches Problem Sie haben. Verhaltensanalyse schließt die Lücke zwischen Frequenz und Transaktion: Frequenz → Exposition → Aufmerksamkeit → Verweildauer → Kauf. Die Kasse zeigt nur den letzten Schritt.

    Blickrichtung: Haben sie es überhaupt gesehen?

    Moderne 3D-Sensoren zählen nicht nur Köpfe. Blickrichtungsanalyse zeigt, in welche Richtung Kunden gewandt sind, während sie sich durch eine Zone bewegen – welches Regal in ihrem Sichtfeld liegt und wie lange. Für eine Apotheke trennt das Nähe von Aufmerksamkeit. Ein Nasenspray-Display zwei Meter neben der Warteschlange ist unsichtbar, wenn alle Kunden zur Theke schauen. Mit Blickrichtung bewerten Sie ein Display nicht nach der Zahl der Passanten, sondern nach seiner tatsächlichen Sichtbarkeit – und können es dann neu ausrichten, verschieben oder ein Zweitdisplay genau dort platzieren, wo die Blicke ohnehin landen.

    Eine Filiale als physischer A/B-Test

    Stellen Sie sich vor, dieselbe Vitaminkampagne wird an zwei Standorten getestet.

    • Standort A: 20.000 Besucher passieren, 3.000 interagieren, durchschnittliche Verweildauer 7 Sekunden, Umsatz +4 %.
    • Standort B: 14.000 Besucher passieren, 5.500 interagieren, durchschnittliche Verweildauer 13 Sekunden, Umsatz +17 %.

    Klassische Besucherzählung würde Standort A wählen – mehr Frequenz. Verhaltensanalyse zeigt, dass Standort B deutlich wertvoller ist. Diese eine Erkenntnis verändert Merchandising, Lieferantenverhandlungen und Umsatz. Wiederholt man das für Hautpflege, Schmerzmittel und die Kinderkategorie, baut die Apotheke ein evidenzbasiertes Verständnis ihrer eigenen Fläche auf, statt sich auf standardisierte Planogramme zu verlassen.

    Was es braucht, um richtig zu messen

    Drei praktische Details entscheiden, ob die Daten brauchbar sind. Erstens Genauigkeit: Wer wenige Prozentpunkte Veränderung in einer einzelnen Zone misst, verliert das Signal im Sensorfehler. Vemco Group arbeitet mit einem vertraglichen Minimum von 96 %, in der Regel 98–99 %, bei mehr als 85 Millionen Zählungen pro Tag. Zweitens Personalausschluss: Apotheker, die den ganzen Tag die Fläche queren, blähen die Verweildauer in der Thekenzone auf, wenn sie nicht von Anfang an ausgeschlossen werden. Drittens Datenschutz: Die Sensoren müssen vollständig anonym sein – keine Gesichter, keine Identitäten –, was in einem Gesundheitsumfeld mehr zählt als irgendwo sonst.

    Wenn Sie wissen möchten, welche Ihrer Displays Kunden tatsächlich sehen – und an welchen sie nur vorbeigehen –, kontaktieren Sie Vemco Group, um ein Pilotprojekt zu Verweildauer und Blickrichtung in Ihren Apotheken zu planen.

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