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Produktplatzierung Bewegungsdaten Kunden — Produktplatzierung mit Bewegungsdaten der Kunden optimieren | Vemco Group

Geschrieben von Admin | 05.07.2026 01:21:48

Die teuerste Fläche in Ihrem Geschäft ist selten die, für die Sie am meisten bezahlen. Es ist die Zone direkt hinter dem Eingang, die viele Kunden in den ersten drei bis fünf Metern schlicht überlaufen – der sogenannte Dekompressionsbereich. Wer dort seine margenstärksten Aktionsware platziert, verschenkt sie an Menschen, die noch mit dem Ankommen beschäftigt sind. Bewegungsdaten zeigen genau das, was Umsatzberichte allein nie verraten: wo Kunden tatsächlich langsamer werden, stehen bleiben und greifen.

Warum Verkaufszahlen allein in die Irre führen

Ein Produkt, das sich gut verkauft, kann trotzdem falsch platziert sein. Vielleicht verkauft es sich trotz seines Standorts, weil die Nachfrage stark genug ist, um Kunden hinzuziehen. Was Sie nicht sehen: die Regale, an denen 80 Prozent der Besucher vorbeigehen, ohne den Blick zu heben. Ohne Bewegungsdaten verwechseln Sie regelmäßig Umsatz mit Platzierungsqualität.

Genau hier trennen Laufweg- und Zonenanalysen die beiden Größen. Systeme wie VemTrack erfassen Kundenreisen und Bewegungsmuster im Geschäft – inklusive KI-gestützter Re-Identifikation, die denselben Besucher über mehrere Zonen hinweg wiedererkennt, ohne ihn persönlich zu identifizieren. Sie sehen damit nicht nur, wie viele Menschen eine Abteilung betreten, sondern welche Reihenfolge sie einschlagen und wo die Reise abbricht.

Was Bewegungsdaten über Ihre Fläche verraten

Drei Kennzahlen entscheiden über gute Platzierung, und alle drei brauchen präzise Zählung:

  • Zonen-Durchdringung: Der Anteil der Besucher, der eine bestimmte Abteilung überhaupt erreicht. Fällt er unter 30 Prozent, ist die Zone entweder schlecht erschlossen oder visuell nicht angebunden.
  • Verweildauer: Wie lange Kunden in einer Zone bleiben. Lange Verweildauer bei niedriger Conversion signalisiert Verwirrung – nicht Interesse.
  • Attraktions- versus Conversion-Rate: Ein Regal kann Blicke anziehen und trotzdem nicht verkaufen. Diese Lücke ist Ihr klarstes Signal für eine Platzierungskorrektur.

Die Grundlage bleibt saubere Zählung. Vemco garantiert vertraglich eine Mindestgenauigkeit von 96 Prozent und erreicht unter guten Bedingungen – passendes Licht, klares Layout, normales Besucherverhalten – typischerweise 98 bis 99 Prozent. Das ist keine akademische Feinheit: Wenn Sie auf Basis von Zonendaten Regale umbauen, kostet jeder systematische Zählfehler Sie echte Regalmeter.

Wer die Zone betritt, ist genauso wichtig wie wie viele

Bewegung ohne Kontext ist die halbe Wahrheit. Wenn eine Abteilung hohe Frequenz zeigt, aber die Kundschaft nicht zum Sortiment passt, verkauft sie nicht. Die demografische Auswertung – tatsächliches Alter und Geschlecht der Besucher – bringt die Platzierung mit der realen Nachfrage in Deckung. Luksusbaby nutzte VemCount, um Echtzeit-Hit- und Conversion-Raten zusammen mit der Besucherdemografie zu verfolgen, statt Sortimentsentscheidungen auf Vermutungen zu stützen.

Für Merchandising-Manager heißt das konkret: Wenn eine Zone überwiegend von einer anderen Zielgruppe frequentiert wird als der, für die Sie sie eingerichtet haben, ist nicht das Produkt das Problem, sondern der Laufweg dorthin.

Vom Datenpunkt zur Regalentscheidung

Der praktische Ablauf ist unspektakulär, und das ist gut so. Beginnen Sie mit einer Heatmap der Ist-Situation über zwei bis drei volle Wochen – niemals über ein einzelnes Wochenende, weil Wochentags- und Wochenendmuster sich deutlich unterscheiden. Identifizieren Sie die toten Zonen mit niedriger Durchdringung und die Stauzonen mit hoher Verweildauer. Verlagern Sie hochmargige Impulsware nicht in die toten Zonen – das repariert nichts. Verlagern Sie stattdessen Frequenzmagneten dorthin und lassen Sie die Impulsware die neu entstehenden Laufwege begleiten.

Eine Beobachtung aus der Praxis, die in keinem Lehrbuch steht: Nach einer Umstellung brauchen Bewegungsdaten mindestens zehn bis vierzehn Tage, bevor sie aussagekräftig sind. Stammkunden folgen zunächst ihren alten Gewohnheiten und laufen die vertrauten Wege ab, obwohl die Ware verschoben wurde. Wer schon nach drei Tagen misst, misst das alte Verhalten und rollt gute Änderungen wieder zurück. Warten Sie, bis sich die neuen Muster gesetzt haben.

Online und Fläche gehören in dieselbe Ansicht

Platzierung endet nicht am Regal. Daells Bolighus verband während einer Neuausrichtung die stationären und die Online-Verkaufs- und Besucherdaten über mehrere Standorte hinweg. Der Wert lag darin, dass ein Produkt, das online stark läuft, auf der Fläche oft anders behandelt werden muss – nicht als Volumenware, sondern als Ankerartikel, der Kunden anzieht und Cross-Selling anstößt. Ohne die verbundene Ansicht optimieren Sie zwei Kanäle gegeneinander.

Was das für Ihr Budget bedeutet

Sie kaufen keine neue Fläche, wenn Sie Platzierung mit Bewegungsdaten steuern – Sie holen mehr aus der vorhandenen heraus. Die häufigste Erkenntnis ist ernüchternd und wertvoll zugleich: Ein erheblicher Teil der verfügbaren Fläche arbeitet unterdurchschnittlich, weil sie außerhalb der natürlichen Laufwege liegt. Wer das messen kann, verhandelt Sortimentsflächen, Aktionszonen und Endkappen mit Zahlen statt mit Bauchgefühl.

Vemco arbeitet seit 2005 an diesem Problem, betreut heute über 2.000 Kunden und verarbeitet mehr als 85 Millionen Zählungen pro Tag. Diese Datenbasis existiert nicht als Selbstzweck – sie liefert Ihnen den Beleg, dass eine Platzierungsentscheidung funktioniert hat, bevor Sie sie über alle Filialen ausrollen.

Nächster Schritt

Wenn Sie Ihre Produktplatzierung an tatsächlichen Bewegungsdaten der Kunden statt an Annahmen ausrichten wollen, zeigen wir Ihnen gern an Ihrem eigenen Grundriss, wo Ihre stärksten und schwächsten Zonen liegen. Kontaktieren Sie Vemco Group hier und sprechen S