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individuelle Retail-KPIs ohne IT erstellen — Die KPI, die Sie brauchen, steht nicht im Template: Bauen Sie Ihre eigene Retail-Kennzahl in einer Minute | Vemco Group

Geschrieben von Admin | 11.09.2026, 14:35:14

Klassische BI-Werkzeuge erreichen im Durchschnitt nur 29 Prozent der Mitarbeitenden eines Unternehmens – eine Zahl, die IBM erhoben hat und die erklärt, warum so viele Filialentscheidungen weiterhin aus dem Bauch getroffen werden. Nicht, weil die Daten fehlen. Sondern weil die eine Kennzahl, die die Entscheidung tragen würde, nicht im Standardbericht steht – und der Weg dorthin über ein Ticket, ein Budget und drei Wochen Wartezeit führt.

Was eine eigene Kennzahl eigentlich ist

Eine eigene Kennzahl ist eine Berechnung aus Daten, die Sie bereits besitzen – Umsatz, Frequenz, Personalstunden, Wetter, Kalenderereignisse oder selbst hochgeladene Werte –, zugeschnitten auf eine Frage, die nur Ihr Geschäft stellt. Sie unterscheidet sich von Standard-KPIs wie Conversion Rate oder Bon-Durchschnitt nicht technisch, sondern nur dadurch, dass kein Template-Anbieter sie vorhergesehen hat.

Jeder Händler kommt irgendwann an diesen Punkt. Der Café-Bereich soll sich rechnen: Kaffeeumsatz pro Besucher wäre die Antwort. Die Umkleiden sind das Nadelöhr: Anproben pro Transaktion. Der Standort am Fachmarktzentrum: Besucher pro Parkplatz. Keine dieser Zahlen steht in einem Standardreport – und alle drei entscheiden über echtes Geld.

Der Moment, in dem man Ihnen sagt: Warten Sie

Sie kennen die Szene. Sie fragen nach „Umsatz pro Mitarbeiterstunde, aber nur in der Spitzenstunde“, und die Antwort lautet: Das erfordert eine Anpassung des Datenmodells, eine zusätzliche Lizenz und einen Termin mit dem IT-Dienstleister. In sechs Wochen vielleicht. Bis dahin haben Sie den Personaleinsatz für zwei Monatspläne bereits festgelegt – ohne die Zahl, die Sie gebraucht hätten.

Dass diese Verzögerung teuer ist, lässt sich beziffern: Ein landesweiter Bekleidungshändler stellte fest, dass die Conversion Rate um 22 Prozent einbrach, sobald weniger als drei Mitarbeitende pro 1.000 Quadratfuß Verkaufsfläche auf der Fläche standen. Wer diesen Zusammenhang erst nach dem nächsten IT-Sprint sichtbar machen kann, bezahlt jede Woche Wartezeit mit entgangenen Abschlüssen.

Daraus folgt eine einfache Regel: Eine Kennzahl ist nur dann nützlich, wenn die Person, die sie braucht, sie auch selbst ändern kann. Kein IT-Ticket, keine Beraterrechnung – ein Klick für jede Änderung.

Drei Kennzahlen, die Sie heute Nachmittag bauen könnten

Beispiel 1: Umsatz pro Mitarbeiterstunde in der Spitzenstunde. Nehmen Sie den Umsatz aus VemTenant – dem Vertriebsimporter und der Reporting-Engine der Vemco-Plattform, die Umsätze über POS- und ERP-Integrationen, Dateiimport oder manuelle Eingabe entgegennimmt. Teilen Sie ihn durch die eingesetzten Personalstunden, aber gefiltert auf die frequenzstärkste Stunde des Tages, die VemCount liefert. Das Ergebnis zeigt, ob Ihre Personalplanung dort verstärkt, wo das Geschäft tatsächlich stattfindet, oder dort, wo es der alte Schichtplan vorsieht.

Beispiel 2: Schaufenster-Conversion. Eintretende Besucher geteilt durch Passanten, die vor dem Schaufenster stehen geblieben sind. Damit bewerten Sie die Dekoration nicht mehr nach Geschmack, sondern nach Wirkung – und können zwei Fensterkonzepte in zwei Filialen direkt gegeneinander im Ranking laufen lassen.

Beispiel 3: Wetterbereinigte Conversion. Die Wetterdaten liegen bereits in der Plattform. Trennen Sie Regentage von trockenen Tagen und vergleichen Sie die Conversion Rate beider Gruppen. Erst dann wissen Sie, ob der schwache Dienstag am Team lag oder am Dauerregen – und ob eine Filiale bei schlechtem Wetter überproportional verliert, weil ihr die Laufkundschaft fehlt.

In vier Schritten zur eigenen Kennzahl

  • Schritt 1 – Eingangsgrößen wählen: jedes importierte Umsatzfeld, Frequenzdaten, Personalstunden, Wetter, Kalenderereignisse oder ein aus eigenen Daten hochgeladener Wert.
  • Schritt 2 – Berechnung schreiben: die Formel direkt in der Oberfläche definieren, ohne Datenmodell, ohne Skript.
  • Schritt 3 – Kennzahl benennen: ein Name, den das Filialteam versteht, nicht ein Feldkürzel aus dem Warenwirtschaftssystem.
  • Schritt 4 – Speichern: die Kennzahl erscheint sofort neben den eingebauten KPIs. Der ganze Vorgang dauert etwa eine Minute.

Eine Beobachtung aus der Praxis: Der Schritt, an dem Projekte tatsächlich scheitern, ist nicht die Formel, sondern die Definition des Nenners. Legen Sie vorher schriftlich fest, ob Retouren die Conversion mindern, ob die Spitzenstunde pro Filiale oder für die ganze Kette gilt und ob Pausenzeiten in den Personalstunden stecken. Wer das offenlässt, produziert zwei Filialleiter mit zwei verschiedenen Wahrheiten – und die Kennzahl verliert ihre Autorität, bevor sie die erste Entscheidung getragen hat.

Wo die Kennzahl überall auftaucht

Eine eigene Kennzahl, die nur in einer Excel-Datei auf einem Laptop lebt, ändert kein Verhalten. Auf der Vemco-Plattform steht sie nach dem Speichern in jedem Bericht, jedem Dashboard-Widget, jedem Filial-Ranking und jedem geplanten PDF- und E-Mail-Export – gleichrangig neben Umsatz, Transaktionen, Bon-Durchschnitt, Artikeln pro Bon, Conversion Rate, Capture Rate, Umsatz pro Besucher, Flächenproduktivität, Frequenz, Verweildauer und den „Letzte X Perioden“-Vergleichen. Die Filialleiterin, die montags ihren automatischen Wochenreport öffnet, sieht die wetterbereinigte Conversion, ohne je davon gehört zu haben, dass sie „konfiguriert“ wurde.

Die Datenbasis dahinter: VemCount liefert die Frequenz mit einer vertraglich zugesicherten Mindestgenauigkeit von 96 Prozent – typischerweise liegen die Werte bei 98 bis 99 Prozent, sofern Bedingungen wie Beleuchtung, Ladenlayout und Besucherverhalten es zulassen. VemTrack ergänzt Verweildauer und Bewegungsdaten. Mehr als 2.000 Händler nutzen die Plattform für Frequenz- und Umsatzsteuerung, mit über 55.000 Installationen in über 98 Ländern – entwickelt von einem dänischen Unternehmen mit über 20 Jahren Erfahrung und 10 Büros.

Häufige Fragen

Brauche ich einen Entwickler oder Berater? Nein. Eingangsgrößen wählen, Berechnung schreiben, benennen, speichern – das erledigt die Person, die die Zahl braucht. Und wenn sich nächste Saison die Definition ändert, ist es ein Klick, kein Projekt.

Kann ich eigene, hochgeladene Daten einbeziehen? Ja. Werte aus eigenen Quellen – etwa Personalstunden aus der Dienstplanung oder Anproben aus einem Umkleidesensor – lassen sich hochladen und wie jede andere Eingangsgröße in der Formel verwenden.

Funktioniert das pro Filiale und für die gesamte Kette? Ja. Dieselbe Kennzahl rechnet auf Filialebene und aggregiert über die Kette – inklusive Ranking, damit Sie sehen, welcher Standort abweicht und warum.

Die Kennzahl, auf die Sie seit Monaten warten, ist vermutlich eine Minute Arbeit entfernt. Wie VemTenant Ihre Umsatz- und Frequenzdaten zusammenführt, lesen Sie unter vemcogroup.com/products/vemtenant – oder Sie nennen uns direkt die eine Zahl, die Ihnen heute fehlt, und wir zeigen Ihnen an Ihren eigenen Daten, wie Sie sie bauen: Kontaktieren Sie das Vemco-Team.