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leistungsstarke Verkaufszonen identifizieren — So identifizieren Sie leistungsstarke Verkaufszonen mithilfe von Analytics | Vemco Group

Geschrieben von Admin | 01.07.2026 01:21:45

Die profitabelste Zone Ihrer Filiale ist selten die, an der Sie es vermuten. In vielen Läden bindet die Fläche direkt hinter dem Eingang – die sogenannte Dekompressionszone – die höchsten Ladenbaukosten, während Kunden sie in den ersten Sekunden schlicht durchqueren, ohne wahrzunehmen, was dort steht. Erst wenn Sie Frequenz, Verweildauer und Conversion nebeneinanderlegen, wird sichtbar, welche Quadratmeter tatsächlich Geld verdienen und welche nur teuer aussehen.

Warum Umsatz allein Sie in die Irre führt

Eine Zone mit hohem Umsatz ist nicht automatisch leistungsstark. Wenn 80 % Ihrer Besucher an einem Regal vorbeigehen und nur wenige kaufen, verschwendet diese Zone Reichweite. Umgekehrt kann eine ruhige Ecke mit wenig Frequenz, aber sehr hoher Conversion, Ihre eigentliche Goldmine sein – sie braucht nur mehr Sichtbarkeit. Um leistungsstarke Verkaufszonen zu identifizieren, brauchen Sie drei Kennzahlen im Verhältnis zueinander:

  • Zonenfrequenz – wie viele Besucher die Fläche tatsächlich betreten, nicht nur passieren.
  • Verweildauer – wie lange sie bleiben, ein früher Indikator für Kaufabsicht.
  • Zonen-Conversion – der Anteil der Besucher, der aus dieser Zone heraus kauft.

Erst die Kombination liefert die entscheidende Zahl: Umsatz pro Besucher und Quadratmeter. Genau hier setzt Retail-Analytics an, wie sie Vemco Group seit 2005 aus Fredericia entwickelt – heute mit über 85 Millionen Zählungen pro Tag bei mehr als 2.000 Kunden.

Die Datenbasis: sauber zählen, bevor Sie analysieren

Jede Zonenanalyse ist nur so gut wie die Zähldaten darunter. Ein häufiger Fehler: Mitarbeiter werden mitgezählt. In einer Filiale mit hoher Personalpräsenz kann das die Frequenz einer Beratungszone deutlich verfälschen. Vemco-Systeme nutzen Algorithmen zum Ausschluss von Personal, sodass die Zahlen echte Kunden abbilden.

Bei der Genauigkeit lohnt sich Ehrlichkeit: Der vertragliche Mindestwert liegt bei 96 %, unter guten Bedingungen – passende Beleuchtung, klare Ladenaufteilung, normales Besucherverhalten – typischerweise bei 98–99 %. Wer eine flache Garantie von 99 % verspricht, ignoriert die Realität am Sensor. Die Systeme sind sensor-unabhängig und arbeiten mit Partnern wie Xovis (3D-AI), Milesight, Hikvision und AXIS, sodass Sie je nach Deckenhöhe und Lichtsituation die richtige Hardware wählen können.

Zonen definieren – und zwar entlang der Kundenlogik

Legen Sie Zonen nicht nach Ihrer internen Warengruppenstruktur an, sondern nach der Art, wie Kunden sich bewegen. Sinnvoll sind unter anderem:

  • Eingangs- und Dekompressionszone
  • Hauptlaufwege und Kreuzungspunkte
  • Aktions- und Saisonflächen
  • Kassenbereich und Warteschlange
  • margenstarke Kategorien am Rand

Mit VemCount messen Sie Frequenz und Conversion je Zone, mit VemSpace machen Sie Laufwege und Hitzezonen sichtbar. VemFusion verbindet die Daten mit Ihren Kassen- und ERP-Zahlen, sodass aus Bewegungsdaten echter Umsatz pro Quadratmeter wird. Für Center-Betreiber und Vermieter liefern VemTenant und VemLease dieselbe Logik auf Mieter- und Flächenebene.

Was AI-Sensoren zusätzlich sichtbar machen

Moderne AI-Sensoren erkennen Alter und Geschlecht und trennen Kinder von Erwachsenen. Für die Zonenbewertung ist das mehr als Statistik: Eine Fläche, die vor allem Familien mit Kindern anzieht, braucht ein anderes Sortiment und andere Regalhöhen als eine, die überwiegend erwachsene Alleinkäufer erreicht. Wenn eine Aktionszone zwar Frequenz bringt, aber die falsche Zielgruppe, sehen Sie das in den Daten – nicht erst am schwachen Wochenabschluss.

Eine Beobachtung aus der Praxis

Ein Punkt, den man erst nach mehreren Implementierungen versteht: Zonendaten der ersten zwei bis drei Wochen sollten Sie mit Vorsicht behandeln. Nach jedem Umbau oder jeder Sensor-Neujustierung entsteht ein Einschwingeffekt – teils, weil Kunden das neue Layout erst kennenlernen, teils, weil die Zonengrenzen im System noch nachjustiert werden. Wer in dieser Phase bereits Entscheidungen trifft, optimiert auf Rauschen. Vergleichen Sie stattdessen gleiche Wochentage über mehrere Wochen, und trennen Sie Wetter- oder Kampagneneffekte sauber ab, bevor Sie eine Zone als „schwach“ abschreiben.

Vom Bericht zur Entscheidung

Sobald Sie wissen, welche Zonen leistungsstark sind, folgen konkrete Schritte:

  • Verlagern Sie margenstarke Produkte in Zonen mit hoher Frequenz und niedriger Conversion, um vorhandene Reichweite zu nutzen.
  • Erhöhen Sie die Sichtbarkeit von Zonen mit hoher Conversion, aber geringer Frequenz – durch Wegeführung oder Beschilderung.
  • Planen Sie Personal nach Zonenfrequenz zu Stoßzeiten, nicht nach starrem Schichtplan.
  • Bewerten Sie Aktionsflächen an Conversion und Umsatz pro Besucher, nicht an bloßer Vorbeilaufzahl.

Weil die Daten hosted oder in einer Private Cloud liegen und sich an BI-Systeme anbinden lassen, können mehrere Filialen dieselbe Zonenlogik vergleichen. So erkennen Sie,