Alles über Lösungen und Funktionen zur Personenzählung

Mieter-Performance-Analyse — ROI-Leitfaden für Mieter-Performance-Analysen | Vemco Group

Geschrieben von Admin | 13.07.2026 01:21:46

Zwei Mieter mit identischer Verkaufsfläche und identischer Miete pro Quadratmeter können sich völlig unterschiedlich rechnen – und die meisten Center-Betreiber merken das erst bei der Verlängerungsverhandlung. Der eine zieht 1.200 Besucher pro Tag an, konvertiert aber nur 12 Prozent. Der andere bekommt die Hälfte des Traffics und schließt bei 28 Prozent ab. Ohne belastbare Mieter-Performance-Analyse behandeln Sie beide gleich und verschenken bares Geld – entweder bei der Miethöhe oder beim Flächen-Mix.

Wo der ROI wirklich entsteht

Der Return kommt selten aus einer einzelnen Kennzahl. Er entsteht aus der Verbindung von drei Datenströmen, die in vielen Centern in getrennten Silos liegen: Besucherfrequenz am Ladeneingang, gemeldeter Mieterumsatz und die Konditionen des Mietvertrags. Erst wenn diese drei zusammenlaufen, sehen Sie, welche Mieter unter ihrer Frequenzkraft bleiben und welche längst eine höhere Umsatzmiete tragen könnten.

Genau hier setzt VemTenant an: Die Lösung erfasst Mieterumsätze automatisch und stellt sie zusammen mit den Frequenzdaten aus VemCount in ein Benchmarking. Statt monatlich Excel-Dateien einzusammeln, sehen Sie Conversion, Umsatz pro Besucher und Flächenproduktivität nebeneinander – pro Einheit, pro Kategorie, pro Standort.

Die vier Kennzahlen, die eine Entscheidung tragen

  • Conversion Rate – Anteil der Besucher, die tatsächlich kaufen. Der ehrlichste Indikator dafür, ob ein Mieter seine Fläche und sein Personal im Griff hat.
  • Umsatz pro Besucher (Sales per Visitor) – trennt Frequenzmagneten von echten Ertragsbringern. Ein Café mit hoher Frequenz und niedrigem SPV hat eine andere Rolle im Mix als ein Juwelier.
  • Flächenproduktivität – Umsatz pro Quadratmeter, verglichen mit vergleichbaren Einheiten im selben Segment.
  • Occupancy Cost Ratio – Mietkosten im Verhältnis zum Umsatz. Über 15 Prozent wird es für die meisten Formate eng, und das signalisiert Verhandlungsbedarf, bevor es zur Kündigung kommt.

Was sich konkret rechnet

Der ROI einer Mieter-Performance-Analyse ist kein weiches Argument. Er lässt sich in drei Hebeln ausdrücken, die direkt auf die Bilanz durchschlagen:

  • Bessere Mietverhandlungen. Wenn Sie belegen können, dass ein Mieter seit 18 Monaten eine Occupancy Cost Ratio von 9 Prozent fährt, argumentieren Sie die Umsatzmietkomponente aus Daten statt aus Gefühl. VemLease erweitert VemTenant genau um diesen Leasing-Bezug.
  • Gezielte Flächenumnutzung. Unterperformende Einheiten werden früh sichtbar. Sie ersetzen einen schwachen Mieter, bevor Leerstand entsteht – nicht erst danach.
  • Niedrigere Betriebskosten. Das Warenhaus Magasin hat ein veraltetes System durch eine gehostete Vemco-Lösung abgelöst und dabei die Betriebskosten gesenkt. Wegfallende manuelle Datenpflege und Wartung sind ein realer, oft unterschätzter Posten.

Datenqualität entscheidet über die Rechnung

Jede ROI-Betrachtung steht und fällt mit der Zählgenauigkeit. Ungenaue Frequenzdaten führen zu falschen Conversion-Werten – und eine falsche Conversion in einer Mietverhandlung kostet Sie Glaubwürdigkeit gegenüber dem Mieter. Vemco garantiert vertraglich eine Mindestgenauigkeit von 96 Prozent, in der Praxis werden 98 bis 99 Prozent erreicht, sofern Beleuchtung, Ladenlayout und Besucherverhalten es zulassen. Diese Bandbreite ehrlich zu kommunizieren, ist wichtiger, als eine glatte Zahl zu versprechen, die im Alltag nicht hält.

Eine Beobachtung aus der Praxis: Die größte Fehlerquelle sind nicht die Sensoren, sondern Eingänge mit Doppelfunktion – etwa ein Ladeneingang, der gleichzeitig als Durchgang zu einem Gang oder zur Rolltreppe dient. Wer die Zähllinien hier nicht sauber definiert, misst Durchgangsverkehr als Kaufinteresse und wundert sich über eine künstlich niedrige Conversion. Das lässt sich bei der Installation lösen, kaum aber im Nachhinein durch Rechenkorrekturen.

Vom Datenpunkt zur datengetriebenen Anlage

Wie weit man das treiben kann, zeigt Outlet Village Sofia – mit Vemco das erste vollständig datengetriebene Outlet Village Bulgariens. Der Unterschied zu einem Center, das nur gelegentlich Frequenzberichte zieht, liegt in der Regelmäßigkeit: Wenn jede Leasing-Entscheidung, jede Kampagnenauswertung und jedes Mietergespräch auf denselben verlässlichen Zahlen aufsetzt, verändert sich die Verhandlungsposition des Betreibers grundlegend.

Vemco arbeitet seit 2005 in über 95 Ländern, und die Erfahrung aus so vielen Standorten steckt in den Benchmarks: Sie vergleichen Ihre Mieter nicht nur intern, sondern gegen realistische Erwartungswerte je Kategorie.

So schätzen Sie Ihren eigenen ROI

Rechnen Sie nicht mit Wunschzahlen, sondern mit dem, was Sie belegen können. Ein pragmatischer Ansatz:

  • Nehmen Sie die drei bis fünf Einheiten mit der schwächsten Flächenproduktivität. Was würde eine Verbesserung um zehn Prozent oder ein besser passender Nachmieter jährlich bringen?
  • Beziffern Sie den Aufwand, den Ihr Team heute für das manuelle Einsammeln und Prüfen von Umsatzmeldungen aufwendet – in Stunden pro Monat.
  • Prüfen Sie, wie viele Ihrer laufenden Verträge eine Umsatzmietkomponente enthalten, die aktuell nicht datenbasiert überprüft wird.

Schon diese drei Posten ergeben meist eine Zahl, die die Investition in eine Mieter-Performance-Analyse deutlich übersteigt – und zwar wiederkehrend, nicht als Einmaleffekt.

Wenn Sie wissen möchten, welchen ROI eine automatisierte Mieter-Performance-Analyse für Ihr konkretes Portfolio realistisch bringt, sprechen Sie mit dem Vemco-Team über eine Bewertung Ihrer Einheiten und Verträge: Kontaktieren Sie Vemco hier.